Drei Menschen. Ein Raum. Kein Ausweg – außer dem Gespräch. Ein Lehrer, ein
Journalist und eine junge Aktivistin treffen aufeinander. Sie haben
unterschiedliche Erfahrungen, Überzeugungen und Sichtweisen. Verbunden sind
sie durch einen Satz, der Fragen aufwirft: „Ich bin kein Nazi.“ Doch was
bedeutet dieser Satz eigentlich? Wo beginnen Vorurteile, Ausgrenzung und
rechte Denkmuster? Wie verändert Sprache unser Denken – und welche
Verantwortung trägt jeder Einzelne für das gesellschaftliche Miteinander?
Die szenische Lesung nähert sich diesen Fragen auf eindringliche und zugleich
zugängliche Weise. Sie will nicht belehren, sondern Menschen unterschiedlicher
Generationen zum Nachdenken, Diskutieren und Widersprechen anregen. Ein
Theaterabend über Demokratie, Toleranz, Haltung und Zivilcourage – und über
die Frage, wie wir miteinander leben wollen.
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