Das Schiff Esperanza

Das Schiff Esperanza

theater.land

Genres: Theater

Inhalt

Schauspiel nach dem Hörspiel von Fred von Hoerschelmann

Der junge Matrose Axel Grove heuert auf der „Esperanza“ an. Unverhofft trifft
er hier nach dreizehn Jahren auf seinen Vater, den Kapitän des rostigen
Frachtschiffs. Nach den Kriegsjahren ist der einst vorbildhafte Marinekapitän
zum zynischen Alkoholiker geworden. Im Frachtraum entdeckt der Sohn versteckte
Auswanderer, die voller Hoffnung viel Geld für eine Überfahrt in die USA
gezahlt haben. Doch die Esperanza-Crew betreibt ein skrupelloses
Schleppergeschäft: statt an Land werden die ahnungslosen Menschen jedes Mal
auf einer Sandbank und somit der tödlichen Flut ausgesetzt. Axel Grove weiß
von dieser Unmenschlichkeit nichts. Er will nur schnell wieder von Bord, weg
von seinem unmoralischen Vater – und tauscht kurz vor der vermeintlichen
Ankunft heimlich mit einem der Auswanderer, der aus Angst auf der Esperanza
zurückbleibt.

Als Reflexion der Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs geschrieben, bleibt „Das
Schiff Esperanza“ (1953) in seiner Wirkung auch heute zeitlos.
Unmenschlichkeit, Kriegstraumata, Migration und individuelle Hoffnungen bilden
ein Szenario, das auch in der gegenwärtigen Welt sichtbar ist.

mit Aim Pim Haensell, Felix Tittel, Martha Tham, Paul Walther und Andreas
Klumpf

Regie & Produktion: Wolfram Scheller, Dramaturgie: aki nom, Bühne & Kostüme:
Anne Hölzinger, Tonaufnahmen & Soundproduktion: Ilja Schierbaum, Licht & Ton:
Paul Klinder

Dauer: 1:35 h

www.theater.land/das-schiff-esperanza

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