




Als gemeinnütziger Verein und Träger der Jugendhilfe ist das Theater seit 1990 in der Stadt Frankfurt (Oder) aktiv. Damals trafen sich junge Leute, um nach der Abwicklung des Kleist Theaters, eine zukunftsweisende Theaterform zu entwickeln, mit dem Anspruch aktiv gesellschaftliche Prozesse mitzugestalten. Trotz vieler Umzüge, vom Jugendklub (Schuppen) der Oberschule „Heinrich von Kleist“ über die Kellerräume in der 8. Gesamtschule und Räumen in der Ziegelstraße und nun eigenen Räumen in der Sophienstraße (ehemals Samenbriese) wurde ein stetiger Spielbetrieb aufgebaut. Die Aktiven boten und bieten unter anderem Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit in ihrer Freizeit Theater zu spielen. Daneben wurden viele Theaterprojekte organisiert, ob im Jugendstrafvollzug Frankfurt (O) oder bei der Arbeit mit Behinderten, Kinder- und Jugendtheatertage in Frankfurt (O), der Aufbau eines alternativen Kinderhorts sowie einer Schauspielschule. Hervorzuheben sind auch die Projekte mit Zeitzeugen des Nationalsozialismus Eva Schloss (Halbschwester von Anne Frank) und Bathsheva Dagan. Und all dieses auf ehrenamtlicher Basis.
Zusätzlich gründete sich die inklusive Theatergruppe B-Rührung. In den ersten drei Jahren erhielt sie Unterstützung von Aktion Mensch. Die Nachhaltigkeit dieses Projektes mündete in der noch bestehenden Theatergruppe, die derzeit ehrenamtlich angeleitet wird.
Im Durchschnitt werden jährlich ca. 10 000 Zuschauer erreicht, wobei insbesondere die Kinder- und Jugendstücke auf große Resonanz treffen.

Das Verzeichnis bietet Kontakte und Informationen zu Spielorten in ganz Brandenburg – darunter direkte Ansprechpartner:innen und wertvolle Gastspiel-relevante Informationen.
Ein 1-Jahres-Zugangsabo kostet 30 € brutto.
Bei Interesse schreiben Sie bitte an: